Franz Bardon

 

Ich möchte die Serie über herausragende Persönlichkeiten in der Magie heute mit Franz Bardon fortführen. Er wurde 1909 in Österreich/Ungarn geboren und starb 1958 in der Tschechoslowakai im Alter von 49 Jahren. Sein Werk zählt mittlerweile zu den Klassikern der hermetischen Magie.

Um seine Person ranken sich sehr viele Mythen und er wird, gerade von seinen größten Anhängern, fast irrational verklärt. Unbestreitbar ist in jedem Fall, das er ein konsistentes, also in sich schlüssiges, magisches System schuf. Zentrale theoretische Begriffe seiner Schule sind das elektrische und das magnetische Fluid.

Die größte Leistung von Franz Bardon war es, ein komplettes, magisches Ausbildungssystem zu begründen: „Der Weg zum wahren Adepten“. Hierzu wird jede der zehn Ausbildungsstufen jeweils in drei große Bereiche unterteilt:

– magische Geistesschulung

– magische Seelenschulung

– magische Körperschulung

Die nötige Disziplin und das nötige Durchhaltevermögen vorrausgesetzt führt der „Weg zum wahren Adepten“ zu einem umfassend ausgebildeten Magier. Weltweit haben zahllose Suchende damit hervorragende Erfahrungen gemacht. Jemand, der einen genauen Lehrplan braucht und sich an einem vorgegebenen Stufenplan orientieren will, ist in dieser Schule genau richtig. Ihre konsequente Bearbeitung führt dazu, dass der Schüler immer den roten Faden seiner Ausbildung vor Augen hat und nicht in alle möglichen Richtungen abgleitet, wie es gerade beim magischen Training sehr gern praktiziert wird. Von Franz Bardon profitiert man als Mensch und als Magier.

Ein Buch das in keiner magischen Bibliothek fehlen sollte:

 

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